Die sechsköpfige Jury des Wettbewerbs JUNGER FILM auf dem FiSH zeichnete die Dokumentation „Bettinas Job“ von Patrick Richter als Film des Jahres aus. Die Protagonistin Bettina arbeitet in einer Altkleiderspende, bei der sie von Armut, Krankheit und Tod umgeben ist.
„Ich wollte der Protagonistin eine Stimme geben, da sie das Thema selber nicht nach außen tragen konnte“, sagt Filmemacher Richter (25), der an der Bauhaus-Uni Weimar Mediengestaltung studiert. „Das Arbeiten und Leben an der Armutsgrenze betrifft immer mehr Menschen und ich hoffe, dass der Film deshalb weiter getragen wird.“ In der Begründung hob Jurymitglied Axel Ranisch hervor: „Es ist ein berührendes, eindrucksvolles Porträt, das traurig stimmt, wütend macht, aber auch ein Stück Hoffnung mit sich bringt. Der Film zeigt, dass man etwas Wunderbares mit wenig Aufwand produzieren kann – man braucht nur das richtige Thema.“ Im engeren Kreis der Favoriten zum Film des Jahres waren ebenfalls die Beiträge „MARS“ sowie „Für ne Hand voll Tüten“.
Den Publikumspreis beim Kurzfilmwettbewerb JUNGER FILM erhielt „Für ne Hand voll Tüten“ von Ismail Haciömeroglu (23). Der Kölner schildert in seinem Werk die Suche eines kroatischen Abiturienten und eines türkischen Hauptschülers nach Arbeit.
„Im Vorfeld dachten wir, wir holen uns einen Arschtritt ab, da alles außer die Geschichte amateurhaft war“, sagt Haciömeroglu. „Ich hätte daher nie erwartet den Publikumspreis zu gewinnen und zudem noch solch eine gute Bewertung der Jury zu erhalten.“ Jurymitglied Hartmann hob die Stellung des Publikumspreises bei der Übergabe hervor: „Filme macht man nicht für Filmkritiker, sondern für das Publikum. Deshalb ist der Publikumspreis besonders wichtig.“





[...] des Jahres waren ebenfalls die Beiträge „MARS“ sowie „Für ne Hand voll Tüten“. Quelle: FiSH Festival Blog von → Uncategorized ← Rückblick auf Miss im hEFt LikeSei der Erste, dem [...]